Am 7. Mai
2003 hat Europa entschieden, die europäischen Postdienste
allmählich dem Wettbewerb zu öffnen. Als Antwort auf
den zunehmenden Wettbewerb beschloss die französische La
Poste, ihre Kunden künftig durch eine Diversifizierung ihrer
Produktpalette im Bereich kommerzieller Mailings an sich zu binden.
Dazu gehören Direktmarketing, Benachrichtigungskarten, Rechnungen
usw. Ihre neue Tem’post-Palette besteht aus vier Produkten
(G2, G4, MD4 und MD7), die sich durch wettbewerbsfähige Preise,
ein Engagement für anspruchsvollen Service und schnelle Distribution
auszeichnen – Eigenschaften, die die Kunden schätzen.

Viele Unternehmen generieren
heute ein großes Postvolumen: zwischen 1 und 300 Millionen
Mailings pro Jahr. Diese Unternehmen besitzen in der Regel komplette
Kuvertierungs-, Sortierungs- und Etikettierungsketten, die durchschnittlich
22.000 und maximal 30.000 Umschläge bewältigen können.
Abgesehen von den garantierten Distributionsterminen verhelfen
ihnen die Tem’post-Produkte zu beträchtlichen Kosteneinsparungen.
Die Umschläge werden nicht mehr stückweise, sondern
nach Gewicht frankiert. Zu diesem Zweck werden sie nach Distributionsstelle
geordnet und in von La Poste genehmigten Containern abgefertigt.
Als Voraussetzung für die Nutzung der Tem’post-Produkte
müssen die Unternehmen die La Poste-Standards im Hinblick
auf Sortierung, Größe, Gewicht, Frankierung, Identifikationsblätter,
Containerkennzeichnung und Logistik einhalten.
Damit die Großkunden
diese Standards optimal anwenden können, hat ValiPost, Partner
von La Poste, ein System zur Optimierung der Verarbeitung von
Massen-Mailings entwickelt. Die innovative ValiPost-Lösung,
die Früchte einer zweijährigen Entwicklungsarbeit, nutzt
die neueste Barcodedrucker-Technologie von Intermec in einer doppelt
effektiven Lösung. Sie hält nicht nur alle Standards
von La Poste ein, sondern ermöglicht eine beträchtliche
Produktivitätssteigerung.
Das ValiPost-System
bietet eine breite Palette von Funktionen, einschließlich
Datenerfassung für Etiketten, Auslösen von Etiketten
durch Versand externer Daten an den Drucker, Produktion von Containeretiketten,
Ausstellung und Versand von Registrierungsbelegen und ?beschreibungen
sowie Logistikverfolgung.
„Wir haben uns
für PF2i-Drucker entschieden und sie von La Poste genehmigen
lassen, da uns die Qualität von Intermec bereits bekannt
ist“, erklärt Pierre Coupé, General Director
von ValiPost. „Darüber hinaus ermöglichen die
PF2i-Drucker ein hohes Maß an Integration und sind aufgrund
ihrer Anpassungsfähigkeit intelligente Endgeräte.“
„Die von ValiPost
entwickelten Anwendungen sind beeindruckend“, erklärte
Raphaël David, Leiter Transport & Logistics Market bei
Intermec France. „Die Anwendung nutzt den gesamten Funktionsumfang
des PF2i, insbesondere dessen Intelligenz und Autonomie, als Arbeitsstation.
Dies wurde durch die integrierte FingerPrint-Programmiersprache
von Intermec ermöglicht, die marktweit seit über zehn
Jahren als die hochentwickeltste Sprache gilt. Im Laufe der Zeit
wurden die Funktionen weiterentwickelt, und das Ergebnis sind
immer leistungsfähigere Drucker.“
Das Herzstück
der Lösung von ValiPost, der PF2i, wird als „Super“-Frankierungsmaschine
eingesetzt. Sie fungiert als Drucker und als Datenübertragungseinrichtung.
Der PF2i druckt die erforderlichen Informationen und kann auch
Geräte am Ende der Kette verwalten, z. B. Roboter, die die
Etiketten auf den SILOE-Containern anbringen, oder ein Gewichtprüfungssystem.
Der PF2i ist das einzige marktverfügbare Produkt, das vier
oder fünf verschiedene Schnittstellen und maximal acht verschiedene
logische Eingänge/Ausgänge unterstützt. Dank seiner
Programmiersprache FingerPrint können sowohl einfache als
auch komplexe Funktionen und Routinen eingerichtet werden.
Der PF2i besitzt ein
Display und eine Tastatur und kann somit als autonome Arbeitsstation
angesehen werden, wodurch die Notwendigkeit eines weiteren Terminals
entfällt. Auch die Gerätekosten werden reduziert, da
kein danebenstehender PC mehr benötigt wird. „Wir wollten
ein Höchstmaß an Integration, um die Materialausrüstung
auf ein Minimum zu beschränken und die Verletzlichkeit des
Systems zu minimieren“, betonte Pierre Coupé.
Das Gehäuse und die Haube des PF2i sind gänzlich aus
Magnesium gefertigt, so dass sich der Drucker perfekt für
den industriellen Einsatz eignet. Er kann außerdem für
robuste Anwendungen in ungünstigen Betriebsumgebungen, z.
B. aufgrund starker Verschmutzung durch Schleifpapierpartikel,
eingesetzt werden.
Zur Gewährleistung
der Sicherheit greifen die Bediener mit einem Kennwort auf die
Druckerfunktionen zu. Bei der Anmeldung weist sich der Intermec
PF2i bei dem ValiPost-Systemserver aus. Er ist problemlos austauschbar
und setzt keine besonderen Schulungen oder Wartungsleistungen
voraus.
„90 % unserer
PF2i-Drucker werden remote gewartet“, erklärt Hocine
Haddouche, Development Director bei ValiPost. „Wir können
bis zu 45 Drucker in gerade einmal drei Minuten aktualisieren.
Ohne Fernwartung würden wir dafür einen ganzen Tag brauchen.“
Durch sorgfältige
Auswahl des Papiers konnte ValiPost den Lebenszyklus der Druckköpfe
des PF2i auf erstaunliche 200 km erhöhen. Erneute Anpassungen
an verschiedene Formate erfolgen automatisch, abhängig von
dem Etikettentyp, der gedruckt wird, und der Qualität des
eingesetzten Papiers, die der Drucker automatisch erkennt.
Dank eines ausgereiften
Funkmodems (EasyLAN-RF-Karte) sind die PF2i-Drucker Wi-Fi-fähig,
was weitere Einsparungen ermöglicht, da in den Gebäuden
keine kostspieligen Ethernetkabel verlegt werden müssen.