Als erfahrener
IT-Mitarbeiter der Konsumgüterherstellung ist Ihnen folgendes
Szenario mit Sicherheit bekannt: Sie haben ein Problem mit Ihrem
neuen System. Der Hardware-Anbieter erklärt Ihnen, es läge
an der Software und der Software-Anbieter ist sich sicher, es
handelt sich um ein Hardwareproblem. Was nun? Normalerweise sind
Sie gezwungen zum Lösen des Problems das Ruder selbst in
die Hand zu nehmen, zwischen Ihren Zulieferern zu vermitteln und
unter Druck durchzusetzen, dass das Problem gelöst wird.
Wäre es nicht schön, wenn dieser Umstand nicht notwendig
wäre? Natürlich wäre es das. Intermec verfügt
über diese langwährende Erfahrung bei der Zusammenarbeit
mit Software-Partnern, um dafür zu sorgen, dass derartige
Situationen gar nicht erst auftreten.

Der globale Software-Gigant
SAP und Intermec arbeiten seit 1996 eng in Europa zusammen. Gemeinsam
haben sie integrierte Technologie-Lösungen für ihre
Kunden auf den Weg gebracht. Durch intelligente, benutzerdefinierte
Gemeinschaftsanwendungen wurden Funktionen an die Anforderungen
der Kunden angepasst. So können Unternehmen ihre bewährten
Geschäftsabläufe beibehalten.
„Berater und Verkaufsmitarbeiter von Intermec blicken sowohl
in den USA als auch in Europa, allen voran in Deutschland, auf
eine lange Erfahrung in der Zusammenarbeit bei der Software-Entwicklung
zurück“, erläutert Dr. Christoph Leßmöllman,
Director of Business Development für Supply Chain-Ausführung
bei SAP. „Zusammen haben wir eine Reihe von praktischen
Problemen gelöst und ein umfangreiches gemeinsames Wissen
aufgebaut.“
In den USA erreichte
Intermec den Status der SAP Special Expertise-Partnerschaft für
RF und SAPConsole. In Deutschland hat man den Status der SAP Special
Expertise-Partnerschaft für die Bereiche Total Logistics
and Mobile.
„Die Zusammenarbeit ist der Schlüssel für eine
effektive Partnerschaft, die beiden Parteien hilft, mehr für
ihre Kunden zu erreichen“, erklärt Uwe Hennig, SAP
Alliance Manager bei Intermec. „Sowohl Intermec als auch
SAP müssen gegenseitig die Arbeitsweise und Konfiguration
ihrer Systeme verstehen. Das garantiert den Mehrwert für
den Kunden.“
Im Rahmen der andauernden
Anstrengungen für den Ausbau seines R/3 ERP-Systems und die
Ausdehnung auf den Einsatz in nicht standardmäßigen
Display-Umgebungen, entwickelte SAP die Web-fähige Lösung
SAPConsole, um verschiedene Ausgabegeräte zu unterstützen.
Die Lösung unterstützt Terminals mit zeichenbasierten
Zellen, einschließlich RF (Radio Frequency) und Web-fähige
Geräte. Schwerpunktmäßig gehören dazu die
neuesten grafischen RF-Barcode-Scanner und Handheld-Computer der
Serie 700 von Intermec.
Die SAPConsole-Technologie
wurde erstmals 1999 von SAP Labs Tel Aviv, SAP WM (Warehouse Management)-Entwicklung
Walldorf zusammen mit Intermec umgesetzt. Im Jahre 2000 begann
Intermec weltweit Partnerschaften und Teams für die Handhabung
kompletter SAPConsole-Umsetzungen zusammenzustellen. Heute betreut
Intermec rund um den Globus Hunderte von SAPConsole-Lösungen.
Grafische Bildschirme werden immer häufiger in Lagerhäusern
und Produktionsabläufen eingesetzt. In der Vergangenheit
verwendeten Lagermitarbeiter in der Regel ASCII-Terminals für
einfache Entnahme- und Auslieferanwendungen, die von SAPConsole
unterstützt wurden.
Intermec hat zusammen
mit SAP das System IBrowse entwickelt, um zusätzliche Funktionalität
insbesondere für PDA-Geräte zu bieten, die Web-basierte
Anwendungen von Microsoft Windows CE in Industrieumgebungen ausführen.
Die neuesten IBrowse-Tools von Intermec beinhalten:
Verbindungskontrollen,
um zu verhindern, dass Mitarbeiter das Internet für private
Anwendungen nutzen. Intermec hat einen neuen Launcher entwickelt,
mit dem Anwender sich von bestimmten Anwendungen abmelden können,
während es weiterhin möglich ist, die Konfiguration
zu ändern und Anwender zu einem späteren Zeitpunkt wieder
anzumelden.
Barcode-Scanning. Intermec-Geräte können EAN 128 Barcode-Begrenzungen
innerhalb des Browsers erkennen, sogar wenn es sich um Zeichen
handelt, die auf den meisten Standardbrowsern nicht gedruckt werden
können.
Benutzer-Feedback. Intermec hat erkannt, dass es für Benutzer
wichtig ist, informiert zu werden, wenn ein Barcode erfolgreich
gescannt wurde, und hat daher einen „Piepton“ entwickelt,
der in Industrieumgebungen deutlich zu hören ist.
Die Vorzüge durch die enge Zusammenarbeit von Intermec und
SAP sind beschleunigte Implementierungen mit geringerem Entwicklungsrisiko
und eine sofortige Rendite. Die Unternehmen setzen sich für
den Ausbau der bestehenden Partnerschaft und den Nutzen des guten
Zusammenspiels bei gegenseitigen und kooperativen Anstrengungen
ein, um mehr für vorhandene und zukünftige Kunden zu
erreichen.
Da Anbieter und Benutzer
zunehmend das Potential von RFID für die Ausweitung der Vorzüge
der automatischen Datenerfassung erkennen, arbeitet Intermec mit
IBM und SAP am Future-Store-Projekt für den Metro-Konzern,
dem ersten vollautomatischen Einzelhandelsgeschäft. In diesem
Geschäft werden derzeit RFID-Geräte von Intermec für
die Verfolgung erhaltender Warenpaletten und Anwendungen in der
Fertigungsstraße eingesetzt. Beide Unternehmen planen die
weitere Entwicklung von RFID-Lösungen und unterstützen
gemeinsam den Einsatz in Lagerhäusern und bei Produktionsanwendungen,
um bestehende AIDC-Technologien, wie den bewährten Barcode,
zu ergänzen.
Stuart Scott, Director
of Marketing & Business Development bei Intermec EMEA erläutert,
wie durch die enge Zusammenarbeit von Intermec und SAP das Beste
zweier Branchenführer vereint wird.