Drahtlos glücklich


&
Adressen


Etikettendrucker


Barcodescanner


Datenerfassungsterminal


Barcode Software


Etiketten & Farbbänder


RFID Systeme


Service & Support


Zubehör Katalog


Informationen

Museum
Newsarchiv
 

„Die drahtlose Technologie spart der Transport- und Logistikbranche wertvolle Sekunden“, sagt John Lamb, Autor für Logistics Europe und The Guardian.

Die US-amerikanischen Paketdienste UPS und FedEx waren schon immer Konkurrenten. Der Wettbewerb zwischen den beiden Paketdiensten findet jetzt aber an einer neuen Front statt – der drahtlosen Technologie.

Beide Unternehmen führen mehrere hundert Millionen US-Dollar schwere Wireless-Programme ein, um die Umschlagskosten zu senken und den Kundendienst zu verbessern. Um die erwünschten Einsparungen zu erzielen, setzen sie auf die Fähigkeit der drahtlosen Technologien, Informationen nahezu in Echtzeit bereitzustellen.

Die Sekunden, die bei der Zeit für die Abholung eines Pakets oder Beladung eines LKWs eingespart werden, können insgesamt zu beträchtlichen Kostenvorteilen führen. UPS liefert täglich zwölf Millionen Pakete aus, der kleinere Konkurrent FedEx fünf Millionen.

Das Ziel ist die Beschleunigung der Geschäftsprozesse. Die drahtlose Technologie ermöglicht Transport- und Logistikunternehmen, Informationen gleich nach der Erstellung zu erfassen und zu übertragen. Daher können die Sortierer die Backoffice-Systeme benachrichtigen, wenn ein Artikel auf den LKW geladen wird. Die Fahrer können Auslieferungen vor Ort bestätigen.

Dies steigert nicht nur die Effizienz, sondern verbessert auch den Kundendienst der Beförderungsunternehmen. UPS plant beispielsweise, die durch den Einsatz von drahtlosen Technologien beschleunigte Kommunikation zu nutzen, um Kunden im Voraus darüber zu informieren, wann Pakete ankommen. FedEx wiederum nutzt die drahtlose Kommunikation, damit Fahrer Ihre Kunden über Versandregeln und ?vorschriften informieren können.

UPS ist überzeugt, dass die 100 Mio. US-Dollar sich auszahlen, die das Unternehmen in drahtlose Barcodescanner für die Erfassung in seinen Sortierzentren investiert. Denn auf diese Weise können Brüche der Kabel ausgeschlossen werden, die derzeit die Ring-Scanner an den Fingern der Sortierer und die Terminals an ihren Armen verbinden. Die Kabel verhaken sich häufig an Paketen und brechen.

FedEx hofft, mit den PowerPad-Endgeräten 20 Mio. US-Dollar zu sparen. Derzeit werden diese Geräte von den Kurieren eingesetzt, um beim Abholen Paketinformationen einzulesen und diese an die Terminals in ihren Fahrzeugen zu übertragen. Das Unternehmen geht davon aus, dass es bei jedem Stopp ca. zehn Sekunden sparen kann, da das Terminal im Fahrzeug nicht mehr für die Übertragung von Informationen angedockt werden muss.

Das Unternehmen erwartet weitere Einsparungen durch den Einsatz von Funk- oder Infrarot-Verbindungen, damit die Fahrer von ihren Fahrzeugen aus abfragen können, ob Abholboxen Pakete enthalten.

Das Gegenstück von UPS heißt DIAD IV (Delivery Information Acquisition Device). Das tellergroße Handheld-Terminal verfügt über einen Farbbildschirm und kann Verbindungen zu Bluetooth-, WiFi- und GPRS-Netzwerken herstellen.

Beide Unternehmen sind dabei, drahtlose Netzwerke einzusetzen, die miteinander verbunden sind. Bluetooth und Infrarot sind die bevorzugten Technologien für die Kurzstreckenkommunikation in einem Umkreis von bis zu 3 Metern. Bluetooth wird zur Verbindung von Scannern und Endgeräten und zum lokalen Drucken von Dokumenten genutzt. Die Verbindungen zwischen Bluetooth-Geräten werden automatisch hergestellt.

Die WiFi-Netzwerke von UPS und FedEx basieren auf dem 802.11b-Standard, arbeiten über Entfernungen von mehr als 100 Metern bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 11 Mbit/Sekunde und können zehn Mal mehr Daten transportieren als Bluetooth. Allerdings kann WiFi den Betrieb von Bluetooth stören. Aus diesem Grund hat UPS die Netzwerktechnologie „Division Multiplexing“ implementiert, die gewährleisten soll, dass die Geräte nicht in beiden Netzwerken gleichzeitig übertragen.

GPRS, eine Entwicklung aus dem Bereich Mobilfunk, arbeitet über Entfernungen von mehreren Kilometern und stellt die Konnektivität von LKWs und anderen Fahrzeugen sicher.

UPS und FedEx planen weitere Investitionen in die drahtlose Technologie. UPS beabsichtigt beispielsweise, GPS- (Global Positioning System-)Empfänger in den DIAD iV-Endgeräten einzusetzen, damit die Fahrer wissen, ob sie am richtigen Zustellungsort sind. Zusteller können schneller auf Abholaufträge reagieren, indem sie die Position des nächsten LKWs orten.

Beide Unternehmen beschäftigen sich derzeit mit der RFID- (Radio Frequency Identification-)Technologie. Obwohl beide bestätigen, es sei eher die Frage, wann die RFID-Technologie und nicht ob sie überhaupt implementiert wird, hat keines der beiden Unternehmen die konkrete Absicht bekundet, die Technologie bei der Paketverfolgung einzusetzen. Ken Lacy, der Leiter von UPS, ist der Auffassung, dass weitere Entwicklungen erforderlich seien, bevor die RFID-Technologie in automatischen Sortiermaschinen eingesetzt werden könne, und dass Barcodes erst nach weiteren Kostensenkungen von der RFID-Technologie aus dem Zustellungsgeschäft verdrängt werden.

Obwohl wenige Unternehmen über die Ressourcen von UPS und FedEx verfügen, ist deren Bereitschaft, drahtlose Systeme zu testen, ein Prüfstand für den Rest der Branche und ermöglicht anderen, sich der neuen Technologie ohne Scheu zu nähern.

 


   

 


 
Dies ist ein Service der OPAL Associates Holding AG. Sie erreichen uns wie folgt:

Schweiz (D): OPAL Associates AG in Wetzikon, email: info@opal.ch, Tel: +41 (0)44 931 12 22, Fax: +41 (0)44 931 12 20
Schweiz (F): OPAL Associates SA in Lausanne, email: info@opalsa.ch, Tel: +41 (0)21 653 95 00, Fax: +41 (0)21 653 95 02

Deutschland Hauptsitz: OPAL Associates GmbH am Bodensee, email: info@opalgmbh.de, Tel: +49 (0)7534 999 56 0, Fax: +49 (0)7534 999 56 99
Deutschland Hamburg: OPAL Associates GmbH in Pinneberg, email: info@opalgmbh.de, Tel: +49 (0)4101 787 615, Fax: +49 (0) 4101 787 616
Deutschland Köln: OPAL Solutions GmbH in Jülich, email: info@opalgmbh.de, Tel. +49 (0)2461 344 954, Fax +49 (0)2461 343 208
Deutschland München: OPAL Associates GmbH, email info@opalgmbh.de, Tel. +49 (0)89 12737 556, Fax +49 (0))89 12737 557

Österreich Bregenz: OPAL Associates GesmbH in Götzis, email: info@opalgmbh.at, Tel: +43 (0)5523 58833, Fax: +43 (0)5523 521569
Österreich Wien: OPAL Associates GesmbH in Wien, mail: info@opalgmbh.at, Tel: +43 (0)1 270 03 13, Fax: +43 (0)1 270 03 15