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Certex ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Serviceleistungen der Hebetechnik und liefert über 50.000 Produkte von mehr als 120 Niederlassungen in 22 Ländern rund um den Globus. In Dänemark stellt das Unternehmen eine Vielzahl von Produkten aus dem Bereich Seil- und Hebetechnik her und importiert aus vielen Ländern der Welt ein große Zahl anderer Produkte für den landesweiten Verkauf an seine Kunden. Bis vor kurzem verwendete die Firma ein komplexes und untransparentes System auf Papierbasis, um den ein- und ausgehenden Warenfluss in seinen Lagerhäusern zu verwalten. Das Unternehmen war überzeugt, durch Reformieren der internen Vorgänge, Optimieren der internen Logistik und Einführen der elektronischen Verfolgbarkeit seiner Produkte könnte der Kundenservice verbessert und die Betriebsabläufe effizienter gemacht werden.

Im Unterschied zu großen Unternehmen, die die neuesten Barcode-Druck- und -Scansysteme in ihr ERP (Enterprise Resource Planning) implementiert haben, scheuten kleine und mittelständische Unternehmen bisher vor der erforderlichen Investition zurück.

Certex verwendet bereits Microsoft® Business Solutions und erkannte jetzt, dass Microsoft Warehouse Management Systems (WMS) mit Barcode-Scannern und -Druckern von Intermec für ein kosteneffektives und hochfunktionelles, papierloses Verwaltungssystem kombiniert werden kann.

Vor der Einführung des neuen Systems war es keineswegs ungewöhnlich, dass Produkte nach der Ankunft im Certex-Lagerhaus für mehrere Tage im Wareneingang verblieben, bis sie erfasst und eingelagert wurden. Dies bedeutete, dass die Vertriebsabteilung auf Anfrage eines Kunden keine Auskunft geben konnte, ob die Ware für den Verkauf und die Auslieferung verfügbar war. Wertvolle Zeit und Ressourcen wurden vergeudet, um herauszufinden, ob ein spezielles Produkt am Lager war oder wann es geliefert werden konnte. Aufträge verzögerten sich aufgrund unzureichender Bestandstransparenz.

Das neue Lagerverwaltungssystem bietet jetzt Echtzeit-Daten über den Warenbestand, so dass das Vertriebsteam von Certex jetzt jederzeit genau sagen kann, welche Produkte in welchen Mengen verfügbar sind.

„Wenn der Vertrieb eine Auftragsanfrage erhielt, musste man im Lager nachsehen, ob ein bestimmtes Produkt vorrätig war oder nicht“, beschreibt Jesper Faurskov, Strategic Business Manager bei Certex. „Und das war oft gar nicht so einfach, wenn man nicht wusste, wo man nachsehen musste.“

Bisher verließ sich Certex voll darauf, dass die entscheidenden Mitarbeiter die Lagerhalle genaustens kannten und wussten, wo nach den Tausenden von verschiedenen Produktlinien zu suchen war. Dadurch war das Unternehmen stark von Einzelpersonen abhängig und für neues Personal war es extrem schwierig herauszufinden, wo sie Produkte suchen sollten.

Die Qualität der Bestandsinformationen war ein weiteres Hindernis, wie Faurskov erklärt: „Laut unseren Bestandslisten hatten wir vielleicht 1000 m eines bestimmten Kabels am Lager, aber ohne selbst einen Blick ins Regal zu werfen, konnten wir nicht wissen, ob es sich dabei um eine Spule à 1000 m oder zwei Spulen à 500 m handelte. Wir hatten nur Informationen über die Gesamtmenge am Lager.“

Certex setzte Warehouse Management Systems (WMS) zusammen mit den Microsoft-Modulen für Produktionsmanagement, Kapazitätsplanung und automatische Datenerfassungssysteme (ADCS) ein, wodurch der ganze Weg von der Produktion bis zum Lagerbestand transparent wurde.

Das Unternehmen wählte den robusten Datenfunk-Tastatur-Handheld der Serie 2415 sowie Scanner und Barcode-Drucker der Serie E4 von Intermec. Beide Geräte sind für die besonders rauen Bedingungen in einer Lagerhausumgebung konzipiert und gewährleisten dauerhaft benutzerfreundliche Abläufe.

Der Terminal 2415 verwendet Wi-Fi-Anschlüsse für ortsunabhängige Flexibilität beim Scannen von Produkten im Lagerhaus. Er übersteht unbeschadet einen Stürz aus 1,5 m Höhe auf Beton und ist mit einem Langzeit-Li-Ionen-Akku ausgerüstet, der über die Dauer einer Schicht betriebsfähig bleibt. Der robuste und kompakte Etikettendrucker EasyCoder E4 ist ideal geeignet, wenn Sie wenig Platz zur Verfügung haben, sich aber jeden Tag auf die Leistung verlassen müssen.

Wenn die Ware jetzt beim Lager eintrifft, wird sie vor dem Auspacken und Einlagern im Lagerverwaltungssystem registriert. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Lagerbestände ordnungsgemäß und ohne Verzögerung aufgenommen werden.
Die Mitarbeiter verwenden jetzt Datenfunk-Handeld-Terminals, um die Aufträge der Kunden effizienter abzuarbeiten als vorher. Anstatt sich darauf zu verlassen, den genauen Lagerplatz für jedes Produkt zu kennen, werden sie von Standort zu Standort geführt, während sie die Kommissionierliste auf dem Bildschirm durchgehen. Während Mitarbeiter zuvor nur einen Auftrag bearbeiten konnten, ist es jetzt möglich, vier oder fünf kleinere Aufträge gleichzeitig zu kommissionieren.
Mit der Einführung von automatischer Identifizierung und Datenerfassung mithilfe des Druckens und Scannens von Barcodes, bietet Certex weit mehr als nur ein Lagerverwaltungssystem mit Echtzeit-Bestand.

„Sicherheit ist ein überaus wichtiger Faktor in der Seil- und Hebetechnik-Branche“, erklärt Faurskov. „Für einige unserer Produktlinien ist die Nachverfolgbarkeit rechtlich vorgeschrieben. Unsere Kunden müssen also wissen, dass wir über ein komplettes und präzises System verfügen.”

Vor der Einführung des neuen Lagerverwaltungssystems wurden die Produkte durch das Notieren von Nummern auf den Aufträgen nachverfolgt. Jetzt werden alle erforderlichen Informationen einfach in das System eingescannt oder manchmal auch über die Tastatur eingegeben. Sollte jemals ein Komponentenfehler gemeldet werden, können sofort und auf einfache Weise alle Kunden gesucht werden, die das gleiche Produkt gekauft haben.

Das neue System hat sich auch bei der regelmäßigen Warenbestandsaufnahme für Certex bewährt. Während dieser Vorgang in der Vergangenheit normalerweise bis zu drei Tage und 60 Personen in Anspruch nahm, kann der gesamte Prozess jetzt an einem Tag mit wesentlich geringerem Personalaufwand durchgeführt werden.

Bei einer Stellungnahme zum Erfolg des Projekts insgesamt, hebt Carl-Marten Thams, Financial Controller bei Certex, die Kombination der Verbesserungen bei der internen Effizienz und dem Kundenservice hervor.

„Intern waren am deutlichsten Einsparungen bei der Zeit zu verzeichnen, die normalerweise damit verbracht wurde, festzulegen, ob ein Kundenauftrag aufgrund des Lagerbestands durchgeführt werden konnte.“, stellt er fest. „Insgesamt konnten wir die Verfügbarkeit der Bestände verbessern und den Produkt-Mix im Lagerhaus ändern, nachdem wir Ladenhüter identifiziert hatten.“

„Die Ware wird jetzt schneller an die Kunden ausgeliefert und, was entscheidend ist, zum vereinbarten Liefertermin.“ sagt Thams. „Normalerweise erhalten Kunden ihre Lieferung eine Woche früher.“

Certex hat heute einen reduzierten Lagerbestand mit solidem Umfang geschaffen, die Warenverfügbarkeit verbessert und den Kundendienst optimiert. Daraus resultiert eine erhöhte Rentabilität und Steigerung der verkauften Stückzahlen.

„Der Einsatz von automatischer Identifizierung und Datenerfassung in Lagerverwaltungssystemen liegt heutzutage bei großen Unternehmen an der Tagesordnung. Die meisten betrachten das sogar als unabdinglich.“ bestätigt Stuart Scott, Director of Marketing & Business Development bei Intermec.

„Durch das Nutzen der Microsoft Business Solutions-Softwareplattform zusammen mit der robusten Hardware von Intermec hat sich Certex einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gesichert. Mehr und mehr kleine und mittelständische Unternehmen werden diesem Erfolgsbeispiel Folge leisten.“

Mit Intermec und Microsoft Business Solutions können kleinere Unternehmen jetzt einfacher und günstiger hochmoderne Lagerverwaltungs- und Datenerfassungslösungen implementieren und so ihre Geschäftsabläufe optimieren und die Effektivität erhöhen, indem Aufträge schneller abgewickelt werden können und stets transparente und exakte Lagerbestandsinformationen zur Verfügung stehen.

Im Anschluss an die erfolgreiche Umsetzung der Microsoft Business Solutions, zusammen mit dem Lagerverwaltungssystem von Intermec, sucht Certex jetzt nach Wegen, wie sie die automatische Datenerfassungstechnologie auch auf andere Geschäftsbereiche ausweiten können. Die Investition wird aller Wahrscheinlichkeit in Richtung Automatisierung des Außendienstbetriebes von Certex gehen. Dort sollen Handheld-Computer für die Einzelteilauslieferung verwendet werden.


 


   

 


 
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