3M ist ein
globales Technologieunternehmen, das über 50.000 verschiedene
Produkte anbietet und in über 60 Ländern aktiv ist.
Durch Alltagsprodukte wie Post-it® Note und Scotchgard™
ist das Unternehmen allgemein bekannt. Das Portfolio reicht von
Industrieklebebändern, und Schleifmitteln über Verpackungssysteme
und Sicherheitsprodukte.

Die logistischen Abläufe
hängen bei einem internationalen Unternehmen dieser Größenordnung
von der Liefergeschwindigkeit und der Auftragsgenauigkeit ab,
um langfristig das höchste Niveau an Kundenservice bieten
zu können. 3M hat erkannt, dass es entscheidend ist, auf
dem neuesten Stand der technologischen Entwicklungen zu sein,
um europaweit in allen Logistikzentren gleich bleibend effektive
Betriebsabläufe bieten zu können. Als sich die Firma
entschied, in ihrem Logistikzentrum im nordreinwestfälischen
Jüchen ein neues Funknetzwerk und Geräte für die
automatische Identifikation zu installieren, wendete sich 3M Deutschland
an Intermec. Man suchte ein System, das die Wartungskosten verringern
und Abteilungsübergreifend verwendet werden konnte.
Das Unternehmen setzt
ein neues System ein, da das alte technologisch überholt
war und sehr hohe Wartungskosten hatte. Hanns-Georg Rybak, Manager
für Logistiksysteme bei 3M erklärt: „Das alte
Schmalbandsystem war am Ende seiner Rentabilität angelangt.”
Die alten mobilen Einheiten
waren 8-9 Jahre alt und oft fehlerhaft, wodurch die überhöhten
Wartungskosten entstanden. 3M beauftragte einen unabhängigen
Logistikberater mit der Analyse der aktuellen Markttrends, die
ergab, dass der Kostenaufwand für die Wartung genauso hoch
wie die Investition in eine neue Ausrüstung war.
3M verwendet jetzt
mobile und fest installierte Terminals von Intermec in mehreren
Abteilungen, einschließlich Warenannahme, Lagerung, Transport
und Versand. Aufträge werden von nun an mit den Handhelds
2435 und den Terminals 2455 über ein Funknetzwerk übertragen.
Die Intermec Handhelds und fahrzeugmontierten Einheiten geben
dem Lagerpersonal klare Anweisungen, wodurch die Kommissionierung
beschleunigt wurde.
Im Büro tätige Mitarbeiter haben ebenfalls von der neuen
automatischen Identifikationstechnologie profitiert und zwar mit
der Einführung der Scanner Sabre 1551 und 1553, die direkt
mit ihren PCs verbunden sind.
3M wählte Intermec
wegen der bewährten Robustheit und langen Lebensdauer seiner
Geräte und der Möglichkeit, einzelne Tastenbelegungen
problemlos neu festzulegen, wodurch Mitarbeiter umgehend mehr
Funktionen als vorher ausführen können. Zu den weiteren
Faktoren gehörte das Fachwissen von Intermec im Hinblick
auf Sotware-Termial-Emulation, Clients und Server sowie ERP-Software.
Darüber hinaus haben die Li-Ionen-Akkus in den Intermec-Terminals
eine Lebenserwartung von mindestens zwei Jahren, wohingegen die
Akkus in den alten Einheiten schon nach sechs Monaten ausfielen.
Das neue System ist
sehr erfolgreich. Laut Rybak entfällt durch das neue WLAN-System
die Wartezeit: „Vor der Einführung des neuen Systems
mussten Mitarbeiter einige Sekunden warten, während die Aufträge
auf das Gerät übertragen wurden.“
Des weiteren lobt er
die Support-Qualität von Intermec, die bei der Übertragung
sehr hilfreich war, mit den Worten: „Die Zusammenarbeit
mit Intermec war sehr gut.“ Die vorhandene Telnet-Emulation-Anwendung
wurde unwesentlich verändert und erfolgreich auf die neuen
Terminals übertragen.
3M bezog seine Mitarbeiter
von Anfang an bei der Entscheidung für die Geräte von
Intermec mit ein. Die Mitarbeiter der Fertigungsstraße wurden
eingeladen, die neuen Geräte zu testen und in einem Fragebogen
zu beurteilen. „Die meisten Mitarbeiter waren nach einer
kurzen Einführung für die Arbeit bereit.“ erläuterte
Rybak, der den hohen Zuspruch für die Geräte auf ihre
intuitive Benutzerfreundlichkeit zurückführt.
Die RF-Reichweite wird
durch 30 Zugangspunkte mit WA22-Zugang von Intermec abgedeckt.
Es wurde ein hoch entwickeltes Sicherungssystem installiert, um
jeglicher Störung des Funknetzwerks vorzubeugen. Parallel
investierte 3M auch in die dauerhafte Sicherheit des Funknetzwerks.
Es wurde eine spezielle Firewall installiert, um den unautorisierten
Zugang von außen auf das Netzwerk zu unterbinden.
Der Verlauf des vergangenen
heißen Sommers hat gezeigt, wie robust die Intermec-Terminals
2455 sind, die von den hohen Temperaturen nicht beeinträchtigt
wurden. Auch Herunterfallen oder andere Erschütterungen änderten
nichts an der Zuverlässigkeit der Produkte. Am wichtigsten
ist aber, dass die Lagerungs- und IT-Wartungsabläufe von
3M durch das neue System wesentlich rationalisiert wurden. Ursprünglich
hatte das Unternehmen einen Gerätepool für Störungsfälle
erworben. Es stellte sich aber bald heraus, dass aufgrund der
hohen Zuverlässigkeit mehr Reserviergeräte angeschafft
wurden als eigentlich nötig gewesen wäre.
Rybak hat seine positiven
Erfahrungen mit der Einführung von RF-Terminals und Wireless
LAN-Zugangspunkten von Intermec an seine Kollegen in den anderen
europäischen Logistikzentren von 3M weitergeleitet: „Wir
stehen in engem Kontakt und tauschen Analysen zu den neuesten
Entwicklungen aus.”